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Yoga im Alltag integrieren: Meine tägliche Praxis & warum sie mir so gut tut

Frau in weiter Vorbeuge-Yogapose auf einem Balkon mit grünem Hintergrund
Ruhe finden in der Vorbeuge – Yoga auf dem Balkon im Grünen
Yoga gehört zu meinem Alltag

Seit sechs Jahren gehört Yoga zu meiner täglichen Praxis.
O.k., fast. Klar, es gibt Ausnahmen – und die genieße ich. Denn ich habe die Wahl.

Ich weiß, dass es mir gut tut, meinen Tag mit Yoga zu starten. Aber manchmal habe ich einfach Bock, was anderes zu machen, mich nicht zu irgendwas zu zwingen. Das ist wie eine kleine Rebellion in meinem Alltag – und die erfreut mein Herz. So wie Yoga mein Herz öffnet.

Ich bin mir selbst so dankbar, dass ich es schaffe, mich jeden Morgen auf meine Matte zu begeben. So komme ich bei mir an. Erst danach schaue ich auf mein Handy btw.

Warum ich lange Widerstände gegen Routinen hatte

Ich hatte sehr lange starke innere Widerstände, mehr Routinen in meinen Alltag einzubauen. Ich dachte, dass mich zu waschen und mir die Zähne zu putzen doch ausreichen würden an Routinen. Dass Routinen nur etwas für Langweiler seien und so weiter.

Aber insgeheim bahnte sich der Wunsch seinen Weg, mir eine tägliche Praxis aufzubauen.

Dass Yoga mir gut tut, wusste ich da schon seit über 20 Jahren, in denen ich regelmäßig unregelmäßig an Yoga-Stunden in Fitness- und Yoga-Studios oder im Uni-Sport teilgenommen habe.

Sogar schon als Kind praktizierte ich Yoga-Asanas auf dem Boden meines Kinderzimmers – als ich noch gar nicht wusste, dass es so etwas überhaupt gibt. Mein Körper landete ganz von selbst in der Position des Pflugs.

Wie ich 2020 wirklich mit Yoga angefangen habe

Im Januar 2020 war es dann soweit. Ich nahm an einer Anfänger-Challenge auf YouTube teil, wo es nur darum ging, täglich kaum 10 Minuten auf die Matte zu gehen. Es hat geklappt. Ich konnte diese kleine Übung in mein tägliches Leben integrieren. Yeah!

Anschließend probierte ich herum mit YouTube-Videos und unterschiedlichen Apps. Ein dickes Dankeschön geht an dieser Stelle raus an die wundervolle Mady Morrison, die mir definitiv den Weg geebnet hat. Jetzt schenke ich dir ein Lächeln, liebe Mady!

Meine Lieblings-App für Yoga zu Hause

Dann entdeckte ich die App YogaEasy, für die ich seitdem mit Freude meinen jährlichen Beitrag zahle und die ich keinesfalls mehr missen möchte. Und jetzt kommt Werbung aus Überzeugung 😉
Die App beinhaltet gefühlt unendliche Möglichkeiten: diverse Stile, aufgeteilt in mehrere Levels, u. a. filterbar nach Dauer des Videos und sooooo viele herausragende Teacher.

Ich liebe diese App und ich liebe Yoga und ich liebe mich dafür, dass Yoga zu meiner daily practice gehört.

Was mir beim Yoga wirklich wichtig ist

Was ist mir wichtig dabei?
Als allererstes natürlich, auf meinen Körper zu hören. Ich frage mich jeden Morgen: Wie fühle ich mich jetzt gerade? Was brauche ich heute?

Yoga bedeutet für mich nicht Leistung

Ich zwinge mich keinesfalls dazu, die krassesten Asanas zu üben. Klar würde ich gerne Handstand können. Kann ich aber nicht. Könnte ich natürlich üben. Aber mein Fokus liegt nicht darauf, mir etwas zu beweisen.
Im Gegenteil: Ich lerne hinzuhören.

Welche Yoga-Stile mir wann guttun

Brauche ich eher eine aktivierende Einheit mit Kundalini-Elementen, wo mir die Feueratmung den Energieboost für den Tag gibt? Oder versteige ich mich gerade schon wieder in 1000 Gedanken auf einmal und brauche Erdung und die tiefe Verbindung zu meinem Körper?

Meine „Einschlafgeschichte“, wie mein kleiner Sohn es genannt hat, ist übrigens ein 20-minütiges Yoga Nidra. Das höre ich mir an, wenn ich total aufgedreht und gleichzeitig müde bin oder wenn ich tagsüber an einen Punkt komme, wo ich eigentlich schlafen möchte, aber keine Zeit dafür habe. (Dann natürlich mit Wecker.) Einschlafen garantiert zu 99,9 %.

Oder habe ich Lust, meinen Körper am Morgen aufzuwecken, indem ich ihn in alle möglichen Richtungen strecke und dabei mit dem Atem fließe? Dann nutze ich eine Vinyasa- oder Anusara-Session.

Gewöhnen musste ich mich tatsächlich an Yin Yoga, weil man da quasi gar nichts „tun“ muss. Diese Phase liegt zum Glück hinter mir. Einfach „nur rumzuliegen“ und mich in diverse Positionen hinein zu atmen, ist so wohltuend.

Warum ich auch an stressigen Tagen praktiziere

Übrigens praktiziere ich auch, wenn ich einen vollen Tag vor mir habe und früh los muss. Gerade dann empfinde ich es als besonders wichtig, nicht in den Tag hineinzuhetzen.

Ich stehe tatsächlich früher dafür auf, denn auch eine kurze Einheit von 12 Minuten ist besser als nichts.

Einfach erst mal bei mir ankommen. Alles andere kann warten.

Ich bin doch schließlich die wichtigste, die ich habe.

Mein Tipp, wenn du mit Yoga anfangen möchtest

Falls du auch Bock hast, Yoga in deinen Alltag zu integrieren, dann starte mit 5 Minuten – egal wann und wo. Das geht auch auf dem Schreibtischstuhl.

YouTube ist voll von kostenfreien Angeboten. Wenn du allerdings noch gar keine Erfahrung hast, dann empfehle ich dir ganz dringend einen Kurs in einem Yogastudio, wo du die Übungen sowie die zugehörige Atmung lernst. Du willst dir ja schließlich etwas Gutes tun, statt dir durch falsche Bewegungen Verletzungen zuzufügen.

Meine liebsten YogaEasy-Lehrer:innen

Und hier noch meine Lieblingslehrer:innen auf YogaEasy:

  • für die Aktivierung mit Kundalini-Elementen: Anna Rech und Irina Alex
  • für Yoga Embodiment: Stine Lethan
  • für Yin Yoga: Tanja Seehofer
  • für Yoga Nidra und meine Einschlaf-Geschichte: Nicole Bongartz
  • für Aktivierungen am Morgen: Anika Isterling, Christina Lobe und Nicole Bongartz
  • für eine extra Portion Ja zum Leben zu allen Tageszeiten: Valentin Alex

… und natürlich auch viele andere.

Namasté

Was mir übrigens auch richtig gut tut, sind eure warmen, aufmunternden, aufrichtenden Worte sowie euer Humor, womit ihr mich jeden Morgen ganz sicher in den Tag geleitet.

Ich danke euch dafür.

Namasté